Im Park

Der Park schimmert schon winterkahl. Elchbraune Blätter zu meinen Füßen. Das Herbstgewissen in weiser Andacht Auf der Wiese die Sprungkraft der Kälte, die Füchse in den Bau jagt. Es ist bunter Tag und riecht nach Schnee. Die Eisvögel kümmern sich nicht um den Süden. Meine Schritte wie die Noten eines Requiems auf dem Weg. Ich gehe im Kreis und warte auf Witterung. Das schroffe Ehrendenkmal hüllt den Tod, der zu entfliehen trachtet. Ein Kind träumt seine Finger in den Sand indes. Die kalte Stille durchbricht Hundegebell wie die Goldspur eine chinesische Vase, die man reparierte.  Ich rede mit den Tauben und bitte um Geduld. Die Nacht ist noch weit im Himmelsgebirge. Ich verankere meine Vernunft auf der Parkbank, die für Einsamkeit steht. Am Ausgang der Äste Zuversicht auf die Schatten des Morgen und die Gebete von gestern. Dann endlich fangen die Bäume den Schnee. Eine Traube Winter fällt in meinen Mund.     

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